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Details zu Civilization 5

10/03/2010

Die Kollegen von Kotaku hatten die Gelgenheit auf der diesjährigen GDC eine erste Version von Firaxis neuestem Civilization-Teil anzuspielen. Lest hier unsere Übersetzung / Zusammenfassung.

Kurz gesagt: Die Entwickler halten an vielem Altbewährtem fest, machen das Spiel aber durch vielfältige Erneuerungen authentischer. So seien die Weltkarte, die Kämpfe sowie die Diplomatie deutlich an die realen Gegebenheiten unserer Welt angepasst worden, heißt im Report. Dadurch wirke das Spiel reifer und enthalte größeres Potential für ausgefeilte Strategien.

Das Rundensystem wird hierbei im Einzel- wie Mehrspieler beibehalten – immer noch muss jede Runde sorgfältig geplant werden, jede Entscheidung kann langfristige Konsequenzen nach sich ziehen. Wie in den Vorgängern auch, macht Ihr Euch daran Euren Stamm von den Anfängen der Menschheit bis in eine nahe (fiktive) Zukunft zu führen. Euer oberstes Ziel: Weltherrschaft, ob durch friedliche oder gewaltsame Mittel.

Grafisch wurde Civilization quasi generalüberholt: die realistischen, sehr detaillierten Landschaften erinnern sehr viel stärker an unseren Heimatplaneten als es noch bei den alten Teilen der Fall war. Alles wirkt sehr viel organischer und die Screenshots zeigen bis auf Territoriumsfarben keine zusätzlichen Anzeigen. Berge, Wiesen, Täler, Wüsten,Wälder, Flüsse, Ozeane usw. – alles ist dabei. Die Karten seien dabei nicht vorgefertigt sondern werden wie gewohnt jedes Mal neu zufallsgeneriert. Darüber hinaus sind sie nicht länger in Rechtecken sondern in Hexagonen strukturiert.

Die sehr ansehnliche Präsentation soll das Programm nicht daran hindern, auf einer möglichst breiten Schicht von PCs zu laufen; laut Firaxis werde das Spiel auf kleinen Laptop-Usern genauso spielbar sein wie auf High-End PCs. Derzeit strebe man 256 Grafikkarten und Dual-Prozessoren noch als Mindestanforderung an, diese Angaben können sich aber natürlich noch ändern.

Viele kleine Änderungen wurden am Hauptspielprinzip vorgenommen. So werden die Herrscher von morgen nun jederzeit von einem kleinen Nachrichtensystem mit allen Neuigkeiten aus ihrem Reich versorgt (Abgeschlossene Forschung, Ereignisse wie Angriffe etc.). Klickt man auf die Meldungen, die am Seitenrand eingeblendet werden, gelangt man automatisch zum Ort des Geschehens.

Daneben erleben die Berater in Civ 5 ihr Comeback, die Euch mit Ratschlägen etwa zur Forschung, Diplomatie, Verteidigung etc. versorgen. Das militärische Geschick Eurer Gegner soll ausgefeilter und je nach Fraktion individueller ausfallen. Jedenfalls versprechen sich dies die Macher von der neuen AI. Apropos Widersacher (oder auch Freunde): die Staatsoberhäupter sind alle aufwendig dreidimensional gerendert und in Szene gesetzt.

Weiter tauchen im Verlauf des Spiel immer wieder neue Stadtstaaten auf der Karte auf. Diese werden stets vom Computer kontrolliert. Das volle Spektrum diplomatischer Beziehung steht mit ihnen offen: Pakte schließen, Handel treiben oder erobern bzw. einäschern. Diese Zwergnationen können die große Weltpolitik so durchaus aufmischen, etwa wenn ein mächtiges Russland mit einem kleinen Sparta verbündet ist, welches von expansiven Briten angegriffen wird. Die möglichen Kettenreaktionen können verheerende Folgen für den Frieden haben. So bringt dieses Element noch mehr Dynamik in den politischen (Spiele-)Alltag.

Die Grenzen Eures Reiches wachsen fortan immer noch konstant aber weniger ebenmäßig. In jeder Runde erweitern sich Eure Grenzen automatisch in Richtung wichtiger Ressourcen oder strategisch relevanter Punkte auf der Karte. Die Formen Eures Reiches werden so realistischer und weniger gleichmäßig. Wer schnell wachsen möchte, kann Gold in die Expansion seines Reiches investieren.

Wesentliche Änderungen sind auch am Kampfsystem vorgenommen worden; so lassen sich Eure Truppen nicht länger auf einem Feld ’stapeln`, sondern jede Einheit nimmt ein eigenes Feld ein. Die einzelnen Einheiten werden hierbei durch kleine Truppenverbände symbolisiert. Einige Truppentypen, etwa Bogenschützen, können aus mehreren Feldern Entfernung zu schlagen. Städte verfügen nun über eine eigene Energieleiste und können fortan zurück feuern.

Weiter gibt es eine ganze Reihe kleiner Änderungen, wobei es noch abzuwarten gilt wie stark sich diese auf das Gameplay auswirken werden. So können große Zivilisationen gemeinsame Forschungsprojekte starten, anstatt nur Handel zu treiben oder gegeneinander Krieg zu führen. User-mods sollen in Zukunft über einen bequemen Online-Katalog verfügbar sein. Außerdem sollen die friedlichen Wege zur Spielsieg, also kultureller und wissenschaftlicher Fortschritt, eine „Überraschung“ bereithalten.

Civilization 5 soll in diesem Herbst für PC erscheinen. Eine Mac-Version ist zwar noch nicht angekündigt, allerdings weist Firaxis darauf hin, dass letztlich alle Civ-Teile eine Portierung für Apple-Computer erfuhren.

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