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Review: Fallout 3 PC

19/10/2009
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Quelle: http://www1.xup.in/exec/ximg.php?fid=19535601

YAY!….ein weiteres Review zu Fallout 3! Obwohl bereits unzählige Lobpreisungen zu diesem Action Rollenspiel geschrieben wurden, werde ich meine bescheidene Meinung der Masse beifügen. Wie viele andere, habe auch ich bereits die Vorgänger gespielt. Besonders Fallout 2 ist für mich ein Meilenstein was Umfang, Quests und Humor angeht. Im Oktober 2008 wurde die Serie mit Fallout 3 graphisch und mit  moderner Engine in die 3D Gegenwart gebracht. Bethesda (Oblivion) übernahm hierbei die Namensrechte von Interplay.

Handlung und Gameplay

Wir schreiben das Jahr 2277. Ort der Handlung ist die Ostküste der Vereinigten Staaten. Durch einen Atomkrieg 200 Jahre zuvor wurde die Welt zu einer post-apokalyptischen Einöde. Die meisten Überlebenden verdanken ihre Existenz riesigen Bunkern. In einem dieser Bunker, dem Bunker 101, beginnt die Geschichte ihres Helden.

Durch verbinden von Charaktererstellung, Tutorial und einigen kurzen Sequenzen, erlebt man die Geburt,  Kindheit und Jugend seines Helden. Bereits hier spürt man die dichte Atmosphäre, die einen im gesamten Spielverlauf begleiten wird. Nachdem man im Zeitraffer das Erwachenenalter erreicht hat, verlässt man 101, um im Ödland nach seinem Vater zu suchen, der eine Nacht zuvor aus mysteriösen Gründen geflohen ist.

Die Welt von Fallout 3 ist beeindruckend. Überall lauern marodierende Banden und mutierte Kreaturen. Es existieren jedoch auch kleinere Gemeinden, die Quelle: http://fallout.bethsoft.com/ger/art/fallout3-screenshots1.htmlTag für Tag versuchen dem Ödland Nahrung und vor allem Wasser abzuringen. In dieser grafisch schönen und weiten Spielwelt, zieht der Held umher um diverse Quests zu lösen und Erfahrung zu sammeln. Wie auch bei seinem Vorgänger sind die Quests, Dialoge und Möglichkeiten diese zu beeinflussen genial. Immer wieder trifft man auf Nebenquests die einem die Schicksale verschiedenster Menschen darstellen oder erleben lassen. Wer die Muße aufbringt sich intensiv umzusehen, kann so auch etwas über die Zeit vor dem Atomkrieg und die politische Situation erfahren, die zur Katastrophe geführt hat. Neben dem Ödland ist vor allem Washington schön verwüstet dargestellt. Der Spieler hat die Chance, bekannte Sehenswürdigkeiten der ehemaligen Hauptstadt zu erkunden. Ein weiteres Plus, ganz im Sinne von Oblivion oder Morrowind, sind eigene Unterkünfte, die ganz nach Fasson gefüllt und eingerichtet werden können.

Steuerung

Quelle: http://fallout.bethsoft.com/ger/art/fallout3-screenshots1.htmlDie Ansicht in Fallout 3 kann zwischen First- und Third-Person gewechselt werden. Die Steuerung ist leicht erlernt. Beim Kampfsystem hat Bethesda sich etwas besonderes einfallen lassen. Entweder man kämpft in Echtzeit und zielt so gut man kann oder man nutzt das VATS System. Hier wird das Spiel pausiert und man entscheidet sich für verschiedene Trefferzonen. Allerdings hat man nur eine bestimmte Anzahl von VATS Punkten, die sich nach Gebrauch erst wieder aufladen müssen. Die Menüführung übernimmt der altbekannte Pipboy (3000). In diesem Menü finden sich Charakterschirm, Karten, Quests, Gegenstände und Radiosender. Vor allem letztere bereichern die Atmosphäre ungemein, durch witzige Beiträge des Moderators Three-Dog und einen spitzen Soundtrack. (Erfüllt man einige Hauptquests, wird man selbst mehrfach Thema der Sendung.)

Kleine Kritik

Da, wie bereits erwähnt, viele schon über dieses Spiel berichtet und noch mehr es gespielt haben, wollte ich meine Beschreibung kurz halten. Ich spare mir deshalb die Fähigkeiten und Titel. Wichtig sind mir jedoch noch folgende Punkte:

Krieg, Krieg bleibt immer gleich (War, War never changes) hieß es schon im ersten Fallout Teil. Warum aber darf sich die Welt nicht über das Amerika der 50ger Jahre hinaus entwickeln? Sicherlich sind stilistisch die Ängste vor einem Atomkrieg besonders gut durch diese Zeit eingefangen. Wie seine Vorgänger, parodiert Fallout 3 auf humorvolle Weise die naive „duck and cover“ Mentalität. Dies schafft zwar eine Verbindung zu den Vorgängern, es ist jedoch unglaubwürdig, dass sich das Amerika von 2077 nicht modisch oder kulturell weiterentwickelt hat. Interessant wäre die heutige Welt+ als Quelle: http://fallout.bethsoft.com/ger/art/fallout3-screenshots1.htmlpost-apokalyptisches Wasteland gewesen.

Ein anderer Punkt ist die Hauptstory bzw. das Ende des Spiels. Folgt man dieser einigermassen konsequent, sieht man sich einer Entscheidung gegenüber, die egal wie diese ausfällt das Spiel beendet. Entweder stirbt man als Held oder beendet seine Laufbahn als Feigling. Egal was man macht, es ist vorbei mit der Käferkrabbelei. Jegliche offenen Nebenquests und unentdeckte Gebiete bleiben eben dies. Einzige Abhilfe schaffen Savegames oder das Addon Broken Steel. Dieses erweitert die Story um neue Quests, Gegenstände und  zehn neue Heldenlevel. Man bekommt so die Möglichkeit, das Ödland und alle Bunker akribisch umzukrempeln.

Fazit

Fallout 3 ist super. Es fesselt den Spieler fast durchgehend. Für jeden Rollenspielfan ein Muss. Auch die verfügbaren Addons sind einen Blick wert. Jegliche Kritik verblasst beim Übergewicht an positven Eigenschaften des Spiels.

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