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PSP GO – ein (persönliches) Fazit

10/10/2009

Ende 2004 erschien in Japan Sonys erste tragbare Spielkonsole. 10 Monate später war die Playstation Portable (PSP) dann auch auf dem europäischen Markt erhältlich. Seither hat sie mehrere Evolutionsstufen durchschritten – dieses Jahr ihre wohl Radikalste.

Seit Anfang des Monats ist nämlich die neueste Version von Sony`s Handhelden auf dem Markt – die PSP GO! Schon vor Wochen gab es konkrete Infos zum Gerät , alle großen namenhaftenQuelle: http://www.cnet.de/i/alpha/2009-06/0905_sony-psp-go.jpg Magazine haben das schicke Stück Hightech bis ins kleinste Detail durchleuchtet.

Auch wir konnten schon im August auf der GamesCom erste Spielerfahrungen mit der PSP Go! sammeln. Insgesamt kann das Design überzeugen – in schwarz wie weiß macht die kleineKonsole für unterwegs eine optisch gute Figur. Keine Frage: die neue PSP ist stylish. Sie ist kleiner und leichter als Ihre Vorgänger und passt dank Schiebevorrichtung in jede Hosentasche (fragt sich nur, wer sie dort tragen will). Die 16 GB integrierter Festplattenspeicher (+ dem was man an Memory Sticks hat) sowie Bluetooth zeigen technischen Fortschritt – der allerdings auch seine Opfer fordert: ein völliger Verzicht auf UMDs. Alles auf der PSP Go! soll in Zukunft via Downloads geregelt werden; dafür soll das Angebot des Playstation Store in den kommenden Monaten deutlich aufgestockt werden.

Für uns eine durchaus streitbare Entscheidung, fielen uns auf Anhieb gleich mehrere Nachteile ein:

1. Spieler, die bereits eine große UMD Sammlung besitzen und lediglich Ihr Gerät aktualisieren wollen, haben nichts von ihren alten Spielen / Filmen auf der PSP Go!

2. Auch wenn sich die Vernetzung (zum Glück) immer weiter verbreitet, hat nicht jeder immer Zugang zu W-Lan. Somit wird das ganze Online-Konzept für potentielle Käufer u.U. zu einem Manko.

3. Die Spiele sind rein digital vorhanden – was soll man bei einem nicht ganz abwegigen Festplatten-Crash machen? In jedem Falle würde dies Stress für den Spieler bedeuten.

Daneben ist die kleine PSP zur Zeit noch recht teuer – bis zu 250 EUR kostet das Grundgerät. Für 50 EUR mehr hat man die Slim&light Version der PS3.

Unser Urteil:

Die PSP Go! ist ein hübsches Spielzeug für Hightech-Freaks und Sammler, vor allem aber für Spieler die auf dem letzten Stand sein wollen. Jedem, der plant eine PSP zu kaufen, würdeQuelle:http://www.futurenews.at/wp-content/uploads/2009/01/psp3000_1.jpgn wir dennoch zum Vorgänger-Modell PSP 3004 raten. Die gibt es ab 150 EUR, im Bundle mit Spiel ab 170 EUR. Slim&light sieht sie in verschiedenen Farben auch ziemlich cool aus und verfügt ebenfalls über die Downloadfähigkeit. UMD-Spiele gibt es haufenweise, viele Titel auch schon recht günstig. (Ausgehend von diesen Betrachtungen hat sich auch der Autor dieses Artikels für die „alte“ PSP entschieden). Spielspaß muss heute nicht mir übertrieben teuer sein! Erst recht nicht, wenn die Erneuerungen spürbare Einschnitte mit sich bringen.

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